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von Administrator

ALPIQ - Skandal nach Schweizer Muster - Elite garnierte über viele Jahre Millionen-Beträge - der Konzern wurde derweil in den Boden gefahren - der Wert der Aktie fiel von 500.00 auf 70.00 Franken - Martin Ebner, ex Starbanker sagt in der SonntagsZeitung vom 7.4.2019 auf Seite 41 "Wirtschaft":

"Martin Ebner kritisiert Alpiq-Deal - Der Finanzinvestor fühlt sich über den Tisch gezogen, wenn der Stromriese von der Börse geht"

... und alle freien Aktionäre ebenfalls.

DAS GANZE IST EIN AUSGEWACHSENER SKANDAL!

ALPIQ ist zu einem SELBSTBEDIENUNGS-LADEN für Subjekte geworden, die ihr ureigenstes Interesse - und nur dieses! - stets zuoberst auf der Prioritäten-Liste hatten ... und HABEN!

Wir haben über VIELE JAHRE über die SKANDALÖSEN VORGÄNGE bei ALPIQ HOLING berichtet. Für die ELITE stimmte die Kasse immer, für den Konzern in den letzten zehn Jahren nicht, und für die gerupften Aktionäre so oder so nicht.

IN DER SCHWEIZ SIND SOLCHE FÄLLE GANG UND GÄBE - MEHR NOCH: NIEMAND WIRD, AUCH WENN ES UM MILLIARDEN-BETRÄGE GEHT, ZUR VERANTWORTUNG GEZOGEN...

PS. Arthur Rutishauser, Chefredaktor der SonntagsZeitung hält in seinem Beitrag auf Seite 41 über ALPIQ fest:

"Managementfehler waren ein Grund für die Verluste"

"Ein anderer Grund für den Wertverlust sind die sinkenden Strompreise - und die Art, wie das Management unter der ehemaligen Konzernchefin Jasmin Staiblin und der Verwaltungsrat, erst unter Hans Schweickardt, dann unter Jens Alder (unsere Einfügung: Haben wir richtig gelesen: JENS ALDER?!), darauf reagierten.

ÜBRIGENS und weitere Zwischenschaltung durch uns: Showmaster JENS ALDER in der NZZ am Sonntag vom 9. Dezember 2018 auf Seite 27 Wirtschaft:

"Meine Doppelrolle ist das Beste für Alpiq"

... ein bisschen weniger Einbildung wäre für Mitbürger und die geschundenen Aktionäre viel angenehmer...

Dazu Ebner: ""Die Hedging-Strategie von Staiblin und Alder waren extrem ungeschickt, sowohl was die Währung, aber auch was den Strompreis anbelangt."" Beides sind Fakten, die wesentlich zu den Verlusten bei Alpiq beitragen."

Soweit ein Ausschnitt aus dem sehr empfehlenswerten Beitrag von Arthur Rutishauser, Chefredaktor der SonntagsZeitung.

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BREXIT-AUSTRITT: Was hat Frau Theresa May nur mit dem UNITED KINGDOM angerichtet?!

Die britische Premierministerin hat alles andere als einen leichten Job. Was sich aber mehr und mehr herausstellt, dass ihre STURE HALTUNG praktisch jeder Lösung im Wege steht.

Dass die Drahtzieher und Hintermänner der EU eine GANZ ÜBLE ROLLE SPIELEN, war uns von Anfang an klar. Dies müsste eigentlich ein HILFREICHES WARNSIGNAL FÜR DIE SCHWEIZ SEIN, die, so scheint es, in den Verhandlungen um den RAHMENVERTRAG alles andere als eine gute Figur macht. Den grössten Vorwurf muss man dabei dem BUNDESRAT machen, der sich möglichst lange Zeit aus der Sache heraushalten wollte... oder, was böse Zungen behaupten, ein BUNDESRAT, der bereit gewesen wäre, PUNKT & KOMMA ungesehen zu akzeptieren und zu unterschreiben.

WAS KÜMMERT UNS DER BREXIT - so ist die Haltung der EUROPÄISCHEN AKTIENMÄRKTE...

... ja, wir werden sehen, ob diese verzwickte Sache einfach so als "unter ferner liefen", verdrängt werden kann. Wir sehen dieses THEATER - anders kann man es nun kaum mehr nennen - mit grossen Sorgen. Es ist keinesfall so - wie dies die EU-Bonzen gerne darstellen - dass nur Grossbritannien auf der VERLIERERLISTE figurieren würde. Ganz WESTEUROPA - aber insbesondere eben gerade die EU - werden auch grosse Nachteile UND Verluste inkauf nehmen müssen.

Nun, die EU wird von Staatsbeamten und willfährigen Politikern geleitet. Im Grunde genommen ist es mehr als naiv, von dieser Seite einen konstruktiven Beitrag zur Lösung des Problems zu erwarten.

DIE ZUKUNFT WIRD ES RICHTEN!

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FAKE NEWS ÜBER GOLDPREIS-KÄUFE DURCH DIE NOTENBANKEN?

Angeblich, so wurde über das Wochenende kolportiert, hätten die NOTENBANKEN über 651.5 Tonnen Gold im vergangenen Jahr GEKAUFT - ein REKORDBETRAG SEIT DEM AUSTRITT AUS DEM BRETTON WOOD SYSTEM.

Wir glauben diese Nachrichten NICHT - auch wenn sie irgendwo statistisch festgehalten ist. Bei diesen ANGEBLICH MASSIVEN GOLDKÄUFEN DURCH DIE NOTENBANKEN muss es zwangsläufig auch VERKÄUFER gegeben haben. Aber dann kommt sofort die Frage WER? Und weiter: Weshalb folgen versierte Investoren dem Beispiel der Notenbanken nicht? Wenn die Notenbanken so massiv als Käufer auftreten, müssten ja entsprechende Gründe und Annahmen vorliegen. ABER:

Wir könnten nun einwenden, dass den NOTENBANKEN genügend INSTRUMENTE und BEZIEHUNGEN zur Verfügung stehen, um gleichzeitig auch wieder als VERKÄUFER aufzutreten. Würde auf den ersten Blick keinen Sinn machen, aber solange die STRATEGIE und die ZIELE der NOTENBANKEN nur Eingeweihten bekannt sind, solange wird der MAINSTREAM im Dunkeln tappen.

Auf die vorgenannten CHARTS (1-12 Monate) bezogen, sieht es - unter TECHNISCHEN ASPEKTEN - für den GOLDPREIS nicht gut aus. Es ist auch schwer nachvollziehbar, weshalb die ANGEBLICHEN MASSIVEN GOLDKÄUFE sich nicht viel positiver auf die CHARTS ausgewirkt haben. Nochmals: Man kann uns erzählen was man will:

WIR GLAUBEN DIESE STORY NICHT!

Im längerfristigen Bereich müsste die psychologische Marke von 1300/1350 USD p/Unze überhaupt kein Hindernis sein. Aber die REALITÄT ist nun mal so:

ERST EIN CHARTTECHNISCHER AUSBRUCH ÜBER 1350/1360 USD P/UNZE GOLD WÜRDE EINE NEUE GOLDPREIS-HAUSSE EINLÄUTEN - SO WEIT SIND WIR NOCH LANGE NICHT!

Charts SIX iD

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Der AKTUELLE GOLDPREIS ist für viele GOLDPRODUZENTEN UNGENÜGEND. Das zeigen die jeweiligen Quartalsabschüsse. Er hat auch Auswirkungen auf die GOLDEXPLORATION, die eher auf SPAR-BUDGET läuft. Und ohne neue, grosse Goldfunde wird das GOLDANGEBOT IN DEN KOMMENDEN JAHREN ZURÜCKGEHEN. Das wäre, zumindest mittelfristig, ein Haussegrund für den GOLDPREIS. Aber - wir sagen dies klar und offen - im Moment zieht dieses Argument nicht!

FAFZIT: Wir müssen vorderhand mit einer unsicheren, eher enttäuschenden Phase auf dem GOLDPREIS-SEKTOR leben.

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Ihr "boersenzeit"-Team

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